Funktionelle
Es werden funktionelle Bewegungseinschränkungen und damit verbundene Schmerzen mit aktiven therapeutischen Übungen behandelt. Ziel ist das erreichen ökonomischer Haltung und qualitativ gut koordinierter Bewegungen unter Berücksichtigung der individuellen Konstitution und der bestehenden Bewegungsdefizite. Die funktionelle Bewegungstherapie bietet eine grosse Zahl an Übungen in verschiedenen Ausgangsstellungen mit und ohne Ball, welche für jedes Problem individuell angepasst werden können.
Stabilität
Man unterscheidet zwischen den grossen Muskeln, welche viel Kraft für die Erzeugung von Bewegungen entwickeln können und den kleinen tiefen Muskeln, welche für die Stabilität im Gelenk zuständig sind und als eigentliches Stützsystem wirken.
Nicht selten führt ein Ungleichgewicht zwischen den Mobilisatoren und den Stabilisatoren zu Fehlbelastungen von Gelenken, Muskeln oder neuralen Strukturen.
Mittels feinen Koordinations- und Stabilisationsübungen ohne Zusatzgewicht, werden besonders die stabilisierenden, tiefen Bauch,- Rücken- und Beckenbodenmuskeln angesprochen. Dies führt dazu, dass die segmentale Stabilisation verbessert wird.
Propriozeption
Das Training der Propriozeption bedeutet in erster Linie die Schulung der Gleichgewichtsfähigkeit. Sie zielt spezifisch auf die
Verbesserung der Tiefensensibilität und der daraus resultierenden reflektorischen Muskelaktivität ab und bezieht sich auf Teilaspekte der gesamten koordinativen Fähigkeiten.
Wenn die propriozeptive Rückmeldung gestört ist, kann sich das auf alle Komponenten des motorischen Kontrollprozesses negativ auswirken, bis hin zur Veränderung von zentralen Bewegungsmustern.
Das Ziel des Propriotrainings besteht in der positiven Beeinflussung der Tiefensensibilität und der reflektorischen Stabilisationsfähigkeit und somit auch der Bewegungsharmonie.





